Ach du meine Güte! Vor exakt 100 Tagen sind Judele und ich in Thun durch Schnee zum Bahnhof gestapft um eine lange Reise anzutreten. Unsere Rollkoffer haben sich schon einmal als „bedingt schneetauglich“ heraus gestellt. Ja man könnte die Dinger auch tragen, aber diese Premiere wollten wir uns für ein späteres, echtes Abenteuer aufsparen.

Jepp, und seit diesem Moment, damals anfangs März, leben wir aus unserem 60 Liter Kleider-, Wäsche-, Schuh-, Toiletten-, Essens-, usw-Schränkli. Viele Male haben wir ein-, aus und umgepackt. Allen Versuchen zum Trotz: Voll ist voll …
Eine lange Reise in jungen Jahren zu machen ist heute state-of-the-art. Es mit über 50 zu tun ist schon nicht mehr so ganz üblich. Wir machen es und treten aus unserer „Komfortzone“ heraus, tauschen einen geordneten Alltag gegen etwas Unbekanntes mit einem unscharfen Plan ein.
Schulbank drücken und dann Kuba auf eigene Faust erforschen. Ein Feuerwerk an Überraschungen hat das Schicksal für uns bereit. Wir lernen viele spannende Menschen und ihre Lebensformen kennen. Meine Güte, sowas hätte ich mir nie träumen lassen. Wie bin ich dankbar, solches gesehen und erlebt zu haben.

Weiter geht’s nach Cost Rica. Hier herrscht Ordnung, alles ist sauber und organisiert. Im Zentrum steht das Erleben und erforschen der Natur und davon hat CR unheimlich viel zu bieten. Wir erkunden die Karibikseite wie auch diejenige des Pazifiks und dürfen wiederum wahnsinnig viel erleben.

Ja und weiter geht’s nach Panama, dann mit dem Segelschiff nach Kolumbien und dort dann von der Karibik in die Anden. Wiedersehen mit Beno und seiner Crew, super Tage zusammen erlebt und dann weiter nach Medellin gezogen. Und hier zu Gegend passieren wir Tag 100!

Hey Leute, 100 Tage unserer Reise sind durch und wir finden es immer noch spannend, das Zigeuner-Dasein. Ohne Plan durch die Gegend ziehen, anhalten wenn’s spannend wird, verweilen und rum schnüffeln und wenn’s dann langweilig wird, einfach abhauen und das nächste Abenteuer anpeilen. Wir bleiben noch ein bisschen hier und wer weiss was noch kommen wird. Bleibt dran, ich halte euch auf dem Laufenden. Und irgendwann, wenn’s genug ist kommen, wir wieder heim – bis dann und immer die Ohren steiff halten!
Hallo ihr wilden Jungel-Leute. Einmal mehr bestaune ich die fantastischen Bilder. Gruess Roger
LikeLike
Hallo Roger, freut mich sehr von dir zu hören. Die Bilder geben nur einen kleinen Ausschnitt wieder, von dem was wir hier erleben dürfen. Im Norden Kolumbiens würdest du dich wohl fühlen. Jede Menge Permakultur im Dschungel, wir haben oft an dich gedacht. Habe auf deine Webseite geschaut und gesehen, dass deine Kultur auch mächtig am Gedeihen ist.
Wir sind hier in Kolumbien hängen geblieben und werden noch sicher 3 Stationen anlaufen. Die Zeit haben wir nicht so genau nachverfolgt, ich gehe Mal davon aus, dass es ca. Ende März 2018 ist und wir noch lange so weiterreisen können…
Bis bald irgendwo Fänki
LikeLike