Ja, Leute und es ist wahr. Von zu Hause schreibe ich mit viel Wehmut diesen Beitrag. Es ist ein Fotoalbum über unseren Aufenthalt im Dschungel des Amazonas im Dreiländereck Kolumbien-Peru-Brasilien. Für einmal keine wilde Fänki-Geschichten, reinschauen und geniessen.
Unsere letzte „Expedition“ führt uns in den Dschungel. Mit dem Flugzeug erreichen wir Leticia im äussersten Südosten von Kolumbien.
Bereits am Flughafen machen wir Bekanntschaft mit „George of the Jungle“, einem indigenen Touranbieter, der uns später für seine Expedition gewinnen kann.

Unsere Reise dauert 3 Tage und geht zuerst über den Amazonas und dann den Rio Camboa (einen Seitenfluss) hoch, bis zu einer kleinen Kommune. Dort sind wir bei einer Indio-Familie untergebracht und übernachten in der Hängematte. In der Nacht geht es zu Fuss auf Entdeckungsreise in der Urwald, wo wir Skorpione, Spinnen und so Zeugs sehen – grusselig finde ich!
Am zweiten Tag fahren wir dann mit dem Boot den Seitenfluss weiter hoch und queren dann stundenlang dann überfluteten Dschungel, bis wir irgendwann den Rio Javari, auch ein Zufluss des Amazonas erreichen. Bei dieser Durchquerung blieben das Boot mehrfach im Dickicht stecken oder muss Umwege fahren, weil alles mit Holz verblockt ist. Diese Fahrt ist wunderschön. In der Zacambu Rainforest Lodge steigen wir dann ab.
Dort angekommen gehen wir sofort wieder auf Erkundungstour und sichten rosarote Süsswasser Delfine. Nach dem Nachtessen, es ist bereits wieder Nacht, suchen wir ein Kaiman, eine Unterfamilie der Alligatoren innerhalb der Krokodile. Wir haben Glück und finden ein Jungtier, dass wir behutsam an Bord nehmen zur Instruktion durch den Guide. Dann wir das Tier wieder in die Wildbahn ausgesetzt.
Am nächsten Morgen widmen wir uns dann den Piranias, die wie wild an unseren Angelruten anbeissen. Auch diese Tiere setzen wir dann wieder im Wasser aus. Jepp, und dann gehts wieder durch das Schwemmgebiet nach Leticia zurück.
unser Nachtagerdurch einen Seitenfluss