Hi folks! Für einmal verschone ich euch mit loco-loco Geschichten, obwohl ich heute die Gelegenheit hatte, eine Führung durch Quartiere in Medellin zu machen, wo ich alleine wohl keinen Fuss breit gegangen wäre. Die Jungs hier in der ehemaligen Drogenhochburg haben in den letzten Jahren ein sehr schlaues „Transformationsprojekt“ durchgezogen und den Sumpf richtig gehend trocken gelegt. Das Ergebnis, eine moderne, attraktive Stadt, lässt sich blicken, obwohl es wie gesagt schon noch sumpfige Löcher gibt.
Aber stop jetzt, eigentlich wollte ich euch ja in diesem Blog ein furz-normales Fotialbum liefern. So einfach zum geniessen und „gwundern“. Mal schauen, ob ich das überhaupt auf die Reihe kriege.
Damit sich jeder/jede etwas orientieren kann, habe ich schwupdibups ein einfaches Kärtli hingezaubert…

21. Mai 2018 – (Marker oben links) Judele und ich erreichen Kolumbien per Segelboot von Panama her und landen in Cartagena, ein super-schönes Städchen im Kolonialstil und sauber für uns Turis rausgeputzt.
24. Mai 2018 – (Marker oben rechts) Weiterreise nach Minka in die Sierra Nevada de Santa Marta auf gut 1’000m. Als wir ankommen, regneet aus Kübeln, es ist ja schliesslich Regenzeit und wir machen ums Dorf herum ein paar Wanderungen. Wir wissen nicht so genau, wo und wann wir unseren Sohnemann Beno treffen werden.
27. Mai 2018 – (Unterster Marker) Mit Beno und Mauro waren wir ja schon vor Wochen in Kuba unterwegs und das war super cool. In Bogota stösst Tämi aus der Schweiz kommend zu den beiden und Judele und ich fliegen aus der Sierra Nevada herbei und treffen die Crew. Bogota liegt auf über 2’600m und umfasst gegen 7 Mio. Einwohner. Es sind Präsidäntschaftswahlen in Kolumbien, alles ist in Bogota dicht.
28. Mai 2018 – (Zweiter Marker über Bogota) Bereits am nächsten Tag geht die Reise Richtung Nord in den Anden weiter. Ziel ist das schmucke Kolonialstädchen Villa de Leyva. Mit den Jungen zusammen gibt es nun Action…
31. Mai 2018 – (Driter Marker über Bogota) Wir brechen unser Lager ab in Villa und wollen eigentlich bis nach Barichara fahren, bleiben aber nachts in San Gil stecken. In den Anden hat es wieder heftig geregnet. No worries, wir beziehen ein nettes Hostel und bleiben zwei Tage hier. Neben einem faulen Tag mit Fussball schauen gibts einen Höllenritt auf dem Cachimocha. Hierzu gibt es bereits einen Beitrag.
02. Juni 2018 – (Gleicher Marker wie vorher) Letzte gemeinsame Station ist wieder ein Bijou eines Städchens. Am ersten Tag bleiben wir im Städtchen, pflegen unsere malträtierten Muskeln, spielen Karten bis die Tränen fliessen und essen fein. Dann gibts zum Abschluss der gemeinsamen Zeit eine sehr schöne Wanderung und dann trennen sich unsere Wege (leider) auch schon wieder. Die Jungen gehen Richtung Norden an die Karibikküste und wir Alten gehen Richtung Medellin und dann Südwärts.
Es war wiederum eine super coole Zeit, danke Tämi, danke Mauro und Gracias Beno – viel Glück auf eurer Weiterreise!
