3 Wochen waren es in Costa Rica. Was kommt mir bei meinem Rückblick so ganz spontan in den Sinn? Es wird früh Nacht, so um sechs geht die Sonne unter und die Dämmerung ist nur kurz. Je nach Aufenthalt aber wunderschön.


Gegen 20 Uhr kommt eine Müdigkeit, die mich zu mehrstündigem Schlaf treibt. Der Sonnenaufgang ist dem entsprechend früh! Die Brüllaffen markieren ihre Reviere mit lautem Geschrei und das schon ab vier Uhr morgens. Nach dem Gebrüll müssten diese Affen eine Gorillagrösse haben. Ist aber nicht so. Die kleinsten sind am lautesten. Da muss ich ja wohl im richtigen Lande angekommen sein 😂









Wenige Eindrücke von Land und Natur. In den ersten Tagen dachte ich wo sind denn da die Tiere? Die Bäume sind so hoch, ich schaute zu wenig nach oben. Die Krichtiere hatte ich schon schneller im Visier. Wie auf einer Wanderung der Leguan, der sich plötzlich zu unserem Picknickplatz näherte.
Die Pflanzenwelt ist enorm. „Globi im Weltall“ kommt mir in den Sinn, wie er ein Blatt als Regendach benützen kann oder mit einem Pusteblumensamen Fallschirm fliegen kann. Erkenne ich mal eine Zimmerpflanze von zuhause nur an frischer Luft wachsend, aber hier ist diese x-fach grösser. Ich denke an Singer Role (Rosi), der könnte mir die Pflanzenvielfalt benennen und erklären. Später macht er mir das sicher bei Kaffee, Kuchen und Fotos.

Dann die Tierwelt. Wir kommen zur Erkenntnis, dass wir doch eine Führung buchen müssen, um optisch einige Tiere zu Gesicht zu bekommen. Denn Costa Rica ohne Tucan zu sehen das geht nicht. Da gab es zum Einen eine Kanutour beschrieben unter: Bitte bleib wo du bist… und dann in Cahuita eine Führung mit Brigitte, aufgewachsen in Iseltwald, durch ihren Landbesitz. Viel Natur hat sie dort und wir hatten Glück, ein kleiner Schwarm von Tucanen kamen angeflogen.
