Du wirst sicher denken, welch eine komischer Titel. Richtig, der ist wirklich etwas doof, aber was tut man nicht alles um das Intereesen der Leser zu wecken. Immerhin hast du dich auch zum Anklicken hinreissen lassen. Fühst du dich nun verarscht?
Lieber Leser, du bist mir heilig und ich verspreche dir, bei diesem Blog wird es abweschlungsreich den 4 Geschichten fliessen ineinander. Eigentlich habe ich mich vor der Reise nach Cost Rica wegen der angeblich vielen exotischen Viechern etwas Sorgen gemacht. Wir sind nun in verschiedenen Parks rumgewandert und haben nur wenige dieser exotischen Tiere gesehen und ich bin ja ganz froh darüber. Was mir aber super gefallen hat, sind die Baumformationen. Du hast Recht, das tönt jetzt nicht gerade nach Räubergeschichte und Krimi – denoch werde ich in diesem Artikel einige Pics publizieren und meinen Senf dazu geben.
Damit der Blog nicht ganz „holzig“ wird, habe ich unter dem Titel H. O. L. Z folgende Stories für dich auf Lager:
- H – Holz
- O – Ostional
- L – Leguan
- Z – Zucker
Let’s Rock Babies, legen wir los!
Holz, in vielfältiger Gestalt
Also bei diesem Model kommt mir irgendwie Jurasicpark in den Sinn. Die Wurzelansätze sehen ja aus wie Flossen und ich habe das Gefüll der Baum könnte jeden Moment davon rennen. Auch habe ich vor diesem Baum stehend so den Eindruck, dass jeden Moment eine Dino angebraust kommt… richtig erraten, ich bin eine Angsthase!
Bei dieser Formation kommt mir jrgendwie der Song „letˋs work together“ von Canned Heat in den Sinn. Viele kleine Stämme haben sich zu einem grossen Baum zusammen getan. Apropos Arbeit: Was wohl meine Kollegen bei der Nexplore inzwischen so (ohne mich) machen. Ich denke, jetzt können sie einfach Mal in Ruhe arbeiten, wenn ich nicht da bin 😉

Tja, Leute und hier noch die Liebes-Formation…
Ostional, der Schildkrötenstrand
Also die unter euch die mich kennen, wissen, dass ich ncht ein ausgesprochener Tiernarr bin. Wir hatten aber die Gelegenheit an der Pazifikküste von Costa Rica mit einem Parkaufseher eine nächtliche Expedition an den Strand von Ostinal zu unternehmen. Nach gut einer Stunde Marsch dem Strand entlagen, begleitet vom Rauschen der Wellen und dem Leuchten des Mondes, haben wir eine Spur vom Meer her führend schnurrgerade auf den Strand entdeckt. Im schwachen Schein einer Rotlichtlampe (Weisslicht verboten, stört den Schildkrot) haben wir etwa 80m vom Meer entfernt eine Riesenschildkröte beim budeln entdeckt. Ich weiss nich ob man dieser Art Schildkröte so sagt, die war aber wirklich sehr, sehr gross…

Unser Schildkröten Erlebnis durften wir leider nicht fotografieren.
Als Ersatz wähle ich eines dieser doofen Turtle-Spielzeuge
Das Tier hat mit allen Vieren eine tiefes Loch gegraben und dann währen ca. einer halben Stunde dort über 100 Eier reinplumpsen lassen. Eine Gruppe Parkhelferinnen haben die Schildkröte registriert und sachte vermessen und am Schluss noch eine Markierung an eine Vordeflosse angebracht. Um das Tier bei seiner Arbeit nicht zu stören, durfte auch nicht gesprochen werden.
Nach vielleicht 45′ hat die Schildkröte damit begonnen die Eier in der Grube moit Sand zu überdecken und am Schluss hat sie mit ihrem Körper die gedeckte Grube regelrecht zugestampft. Ich habe mir dann sagen lassen, dass die Eier hier nun ca. 45 Tage laagern und in der Wäre ausbrütten. Wenn alle Viechlein geschlüpft sind beginnt ein mörderisches Rennen ins Meer, wobei der grösste Teil der Jungtier von Vögeln oder Fischen gefressen werden. Leider gibt es auch immer noch Doofmäner, die die Eier ausgabn und als Delikatesse in die Pfanne hauen.
Die Schildkrötenmutter ist inzwischen wieder schnurrstracks Richtung Meer gewatschelt und dann irgedwann in den Fluten verchwunden. Die Natur hat uns hier eine sehr, sehr eindrückliche Show geboten
Mit Leguanen teile ich meine Sandwich nicht!
Ja und noch so eine Tierszene ist mir im Rincon de la Vieja Nationalpark passiert. Wir sind seit einigen Stunden durch den Park gewander und haben Bluber-Quellen, Wasserfälle und so Zeug besucht. Als letztes haben wir dann noch warme Quellen besucht und darin gebadet.
Tja und irgendwann habe ich, in vermeindlich sicherer Distanz diese Riesenechse auf einem Felsen, ein Sonnenbad nehmend, entdeckt. Rasch Kamera ausgepackt und mit dem optischen Zoom die Sache etwas in die Nähe gerückt und geknips. Nach dieser Bildtrophäe habe ich mich dann in den Schatten gesetzt und mich meienem Sandwitch gewidmet.
Und wie ich das Ding da so genüsslich verzehre, kommt Bewegung in den Leguan. Erst kragselt er den Felsen runter an den Bach und fühle mich noch sicher, immerhin ist da noch ein Gewässer zwischen uns. Das Viech aber gar nicht scheu überquert diesen elegant und … die Geschichte endet hier. Wie schon weiter oben erwähnt: Ich bin eine Angsthas!
Der Zuckerbaron und seine Höllenmaschine
Ob der Junge auf dem Bild Zuckerbaron ist oder nicht, weiss ich eigentlich nicht. Aber er hatte Zuckerrohr dabei und eine interessante Maschine auf seinem Pickup montiert.
Wir haben natürlich interessiert das Gespräch (auf spanisch) gesucht und er hat uns dann in allen Detals seine Maschine erklärt und vorgeführt. Am Schluss hatten wir zwei volle Becher Zuckerrohrsaft in den Händen und eigentlich Durst. Aber das Zeugs war sooooo süss, dass sogar ein Gummibärli-Fan wie Fänki zugeben musste, dass das Zeugs doch etwas zu süss ist. Mann und Frau trinkt das aber offenbar hier. Ach ja, passiert ist das im Park Sabena in San José.



