Mit dem VIAZUL Bus in 20 Stunden quer durch Kuba

Auf unserer Reise durch Kuba erobern wir das Land der Revolution von West nach Ost oder anders gesagt von Pinar del Rio (im Westen) bis nach Baracoa (im Osten). Wie bereits in einem früheren Blog erläutert, reisen wir dabei in unterschiedlicher Zusammensetzung: Es ist ein Kommen und Gehen von Sina, Beno, Tim, Dominique, Phibu und Mauro. Wir reisen unkompliziert, ohne starren Reiseplan und lassen uns von den vielen Eindrücken dieses einzigartigen Landes treiben.i

Am Ende sitzen wir (Beno, Judele, Phibu, Mauro und ich) im bemerkenswerten Baracoa. Benu und Mauro fliegen dann von Santiago de Cuba nach Jamaica weiter, Phibu, Judith und ich müssen dann durch ganz Kuba zurück nach La Habana wo Phibu in die Schweiz zurück kehrt und Judele und ich weiter nach Costa Rica reisen.

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Kurz vor der „Auflösung“ unserer super Kuba-Reisecrew in Baracoa (nicht auf dem Bild ist Judele, sie hat geknipst)

In Baracoa besteigen wir den VIAZUL-Bus der uns in einer 20-stündigen Reise quer durch Kuba, sicher nach La Habana bringen wird. Was in der Schweiz der Intercity ist, heisst in Kuba VIAZUL und fährt nicht auf Schienen sondern auf Schotterpisten.

Die Reise im klimatisierten Reise-Bus chinesischer Herkunft ist erstaunlich angenehm und die Fahrt führt mehr oder weniger durch alle Gegenden, die wir in den letzen 6 Wochen „erforscht“ haben. Viele Erlebnisse wandern mit der vorüberziehenden Landschaft vor dem geistigen Auge vorbei.

Unser VIAZUL-Bus in Baracoa

Die lange Reise wird von heftigen Regenfällen begleitet und lässt die ansonst eher staubig wirkenden Zuckerrohr- und Bananenplantage saftig und gereinigt erscheinen. Vielerorts bilden sich auf den Feldern Seen und die Wege und Strassen werden zu Bächen.

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Irgendwann in irgendwo unterwegs bei einem kurzen Stopp

Und dann, nach vielen kurzen Schlafsequenzen, nach Richten und Rücken für eine besseren Sitzposition, lässt sich das noch schlafende La Habana ausmachen. Nach gut 20 Stunden Fahrt erreichen wir in aller herrgotts Frühe das Ziel. Schon beim Aussteigen ertönt es von draussen „Taxi, Taxi, …“ und „Hello my friend …“. Koffern und Taschen werden aus dem Schlund des Busses entladen und die Suche nach einem Morgenkaffe endet erfolglos.

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Am Ziel einer Monsterfahrt: Judele macht noch eine sehr gute Falle!

Eines ist klar. Mit diesem VIAZUL-Erlebnis geht auch der Reiseteil mit unserer Jungmannschaft einem Ende entgegen. Es war eine super Zeit mit unvergesslichen Erlebnissen die wir nun immer in uns mittragen – Danke Kids, danke Dominique, danke Phibu und Danke Mauro!!!

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